Wilkommen bei den Spezialisten für

Schmuck, Trauringe, Verlobungsringe & ausgefallene Goldschmiedearbeiten in München (Innenstadt)

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Sie möchten die große Frage stellen?


Oder Sie haben sich bereits verlobt und möchten es jetzt auch der ganzen Welt zeigen?


Ob klassischer Antragsring, das besondere Einzelstück oder ein Paar Verlobungsringe ... wie Sie Ihre Verlobung gestalten hängt ganz von Ihnen selbst ab.

Wir halten immer eine Auswahl Antragsringe in unseren Geschäftsräumen bereit.

Wenn Sie zwei Verlobungsringe als Partnerringe wünschen haben wir auch hier verschiedene Möglichkeiten.


Gerne beraten wir Sie bezüglich Legierung, Steinart und Design.


Wir haben Verlobungsringe in jedem Design und für jeden Geldbeutel.


Bei den Ringen die wir in unserer Werkstatt angefertigt haben, haben wir auch hier großen Wert darauf gelegt den Ringen einen individuellen Charakter zu Verleihen, denn der Ring soll genau so besonders sein wie der Mensch der Ihn bekommt.

Sowohl die Legierung (von Gelb-, Weiß-, Rosé-, Rot oder Grüngold über Platin und Palladium bis hin zum Silber) als auch die Steinart ganz variabel.

Die Lieblingsfarbe Ihres Schatzes ist blau? Warum nicht einen Topas, einen Aquamarin oder  einen blauen Diamanten verschenken?

Wussten Sie schon das es Diamanten in vielen verschieden Farben gibt? Und das es eine Vielzahl anderer Edelsteine gibt die sich alltagstauglich verarbeiten lassen?

Oder wie wäre es statt eines Ringes mit einem tollen Anhänger? Vielleicht ein Solitäranhänger? Oder ein Medaillon in dem die große Frage verborgen ist?

Sie suchen etwas Ausgefallenes das keiner Norm entspricht? Fragen Sie uns! Wir haben tausendundeine Idee um für Sie das Richtige zu finden.



Wissenswertes zum Thema Verlobungsringe:


Worauf man bei der Entscheidung für einen Verlobungsring achten sollte:



Grundsätzlich ist natürlich erst mal eines wichtig: Der Ring sollte Ihnen und voraussichtlich auch Ihrer Zukünftigen gefallen. Zusätzlich zu einem ansprechenden Äußeren gibt es aber einige wichtige Details auf die man achten sollten, bzw. „Design-Fallen“ in die man besser nicht tappen sollte.


Betrachten wir erst einmal den Ring als solches:


     *     Material:

     

     - hier ist natürlich erst mal auch wieder der Geschmack und auch der Geldbeutel gefragt.

Möglich ist grundsätzlich Silber, Weißgold, Gelbgold, Roségold, Palladium und Platin. Von Ringen in Edelstahl, Titan oder ähnlichem ist eher abzuraten, da man die Größe nicht mehr ändern kann.


     - (Zu den Edelmetallenerfahren Sie alles in unserer Rubrik "Wissenswertes")


     *     Ringform/ Design:

     

     - Auch hier ist in erster Linie der Geschmack gefragt : Breit. Schmal. Mit Stein. Ohne Stein. Stein in der Ringschiene eingefasst. Stein in aufgesetzter Fassung, etc……


Es gibt unendlich viele Möglichkeiten und auch wenn uns Hollywood und die großen Juweliere einreden wollen wie ein Verlobungsring auszusehen hat: Regeln gibt es keine.


Außer einer: Der Ring sollte tragbar sein. So banal wie sich das anhört: der Ring sollte für den Finger konzipiert sein, nicht für’s Foto!


Gerade im Moment sind super-zarte Schmuckstücke sehr in Mode. Das sieht auf dem Foto auch alles ganz nett aus, und ist für ein Fashion-Accessoire auch möglicherweise in Ordnung, aber ein Verlobungsring, den man wirklich tragen soll, sollte nicht zu zerbrechlich sein.

Auch ein alltagstauglicher Ring, kann filigran sein, aber er sollte immer noch mit gesundem Menschenverstand gearbeitet sein, und nicht nur nach dem Trend.


Denken Sie immer daran was so ein Ring in seinem Leben alles mitmachen muss! Versuchen Sie sich nur einmal vorzustellen wie oft am Tag er in Taschen gestopft, durch Mantelärmel gezogen, mit Tischen, Türen und Griffen kollidiert oder in Handtaschen wühlen muss!




     *     Fassung/Fassungsarten:

     

     - Eingeriebner/eingesetzter Stein:


der Stein wird direkt in den Ring eingefasst. Das ist absolut alltagstauglich.

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das i.d.R. nur bei kleineren Steinen möglich ist, da der Stein ja, samt Unterkörper im Ring „verschwindet“. Je größer der Stein, desto dicker muss also der Ring werden.

Für schlichte Ringe mit einem einzelnen oder mehreren kleinen Steinen, ist es eine schöne, empfehlenswerte Fassungsform, da der Stein rundherum sicher vom Metall umschlossen ist.


     - Spannringe:


bei Spannringen wird der Stein zwischen die offene Ringschiene „geklemmt“. Ein „echter“ Spannring, bei dem der Stein nur aufgrund der Spannung im Ring gehalten wird, ist nicht empfehlenswert, da der Stein im Alltag zu leicht aus dem Ring „heraus gehebelt“ wird. Wenn man sich für einen Ring in Spannringoptik entscheidet, sollte man darauf achten, das unter dem Stein eine kleine Fassung als Verbindung zwischen der Ringschiene angebracht ist, diese also nicht ganz offen ist. So hat der Stein etwas zusätzlichen Halt.

Unbedingt ist darauf zu achten, dass der Stein etwas schmaler als der Ring ist und nicht übersteht.



     - Krappenfassungen:


Sie sind für viele der Inbegriff des Verlobungsringes! Leider haben die kleinen „Krönchen-Fassungen“ ein paar Tücken: zum einen sind sie nicht sehr sicher, denn schließlich sind es nur ein paar kleine Drähtchen, die die schwere Aufgabe haben, den Stein sicher durch den Alltag zu bringen. Leider kann man an den kleinen Stotzen leicht hängen bleiben und sich so nicht nur Kleidung o.ä. beschädigen, sondern schlimmstenfalls sogar den Stein verlieren. Außerdem wirkt der Stein in einer Krappenfassung kleiner, als in einer geschlossenen Fassung.


     - Zargenfassung:


Zargenfassungen sind rundum geschlossene Fassungen.

Sie sind absolut alltagstauglich und können auch einen schönen „Krönchen“-Effekt haben.



Es stimmt übrigens auch nicht, das der Stein in einer Krappen-Fassung mehr Licht bekommt. Das stimmt natürlich schon irgendwie, aber es nützt ihm nicht viel, denn: Steine sind so geschliffen, dass das Licht das von oben herein fällt, auch wieder nach oben heraus reflektiert wird.


Vorsicht: Myth-Buster!


     -     Fassungen haben (unten) Öffnungen, damit mehr Licht an den Stein kommt.

     Falsch! Denn dann würde der Stein ja anders ausschauen, wenn man den Ring an den Finger steckt!

Steine sind so geschliffen, dass das Licht das von oben herein fällt, auch wieder nach oben heraus reflektiert wird.

Das kleine Löchlein am Boden hat einen viel praktischeren Grund: es dient zur Reinigung!

Beim polieren, und später im Laufe der Zeit beim Tragen, sammelt sich Schmutz in der Fassung an. Auch bei einer geschlossenen Fassung kriecht im Laufe der Zeit Schmutz hinter die Fassung. Wäre diese komplett „dicht“, wäre der Schmutz kaum wieder heraus zu bringen. Durch die kleine Öffnung ist das aber kein Problem.




     *     Stein


     - Der beliebteste: der Diamant!


Ein paar Fakten zum Diamant:

Der Diamant besteht aus Kohlenstoff der in der intermagmatischen Phase in der Erdkruste durch extrem hohe Temperaturen und extrem hohen Druck. Er ist das Härteste bekannte Material* (auf der Mohschen Ritzhärteskala) und damit natürlich absolut alltagstauglich.

*(ich habe von einer Schnecke gehört, deren Zähne härter sein sollen als Diamant, aber ich habe da noch nicht näher recherchiert und weis auch nicht ob das hier so wichtig ist?)



Der Diamant ist der natürliche Edelstein mit der am eindeutigsten Definierten Qualitäts-Graduierung. Die Kriterien sind die sogenannten „5 C“


     1.     Clarity: der Reinheitsgrad

bezieht sich auf sichtbare Einschlüsse bei 10facher Vergrößerung:

if = internal flawless = lupenrein

vvsi= very, very, small inclusions

vsi= very small inclusions

si= small inclusions


Piquee I = mit bloßem Auge erkennbare, kleine Einschlüsse

Piquee II = mit bloßem Auge erkennbare Einschlüsse

Piquee III = mit bloßen Auge erkennbare große Einschlüsse


2.  Color: die Farbe

River (D/E) = hochfeines Weiß

Top Wesselton (F/G) = feines Weiß

Wesselton (H) = Weiß

Top Crystal (I) = leicht getöntes Weiß

Crystal (J) = getöntes weiß

Yellow I (K/L) = leichter Gelbstich

Yellow II (M-Z) = Gelbstich



Dann gibt es auch noch die sogenannten „Fancy-Colors“. Das sind farbige Diamanten, z.B. rosa, champagner, blau, grün, gelb, etc….  Diese müssen aber deutlich aus der Entfernung als farbig erkennbar sein.


3. Cut: der Schliff

Die Häufigste Schilffform für Diamanten ist der Brillantschliff. Der Brillantschliff ist ein genormter, runder Schliff mit 56 Facetten.  Aber natürlich kann man den Diamanten auch in allen Möglichen anderen Formen erhalten, wie z.B. im Princesscut, Emerald- oder Asshercut, Navette, Herz, Tropfen oder in freien Fantasie-Schliffen.


4. Carat: das Gewicht

die Größe wird als Gewicht in Carat angegeben. Carat ist eine Uralte Gewichtseinheit und bezieht sich auf die Samen des Johannisbrot-Baumes. Ein Carat entspricht 0,2g.


5. Confidence: Vertrauen

Gilt für konfliktfreie Diamanten aus Zertifizierten Quellen.

Das ist zum einen eine Frage der Herkunft, zum anderen eine Frage der Weiterverarbeitung.

Möglicherweise kostet ein Stein aus einer Vertrauenswürdigen Quelle ein paar Euro mehr, aber dafür kann man auch sicher sein keine Kinderarbeit oder an sogenannte „Blutdiamanten“ zu geraten.



Diamanten sind die beliebtesten Edelsteine für Verlobungsringe, aber es muss nicht immer der weiße Brillant sein. Es gibt Diamanten in vielen wunderbaren Schliffen und auch die „Fancy“-Colors können umwerfend schön sein!



Aber natürlich hat Mutter Natur mehr zu bieten: Es gibt unzählbar viele schöne Edelsteine!


Ein schönes, berühmtes Beispiel ist der Ring von Herzogin Kate, der vorher Lady Diana gehört hat: ein traumhafter Saphir!


Saphir, Rubin, Aquamarin, Spinell, …. die Palette ist riesig und bietet tausendundeine Möglichkeit!

Auch hier ist es aber entscheidend auf die Alltagstauglichkeit zu achten: Perlen, Bernstein oder Koralle zum Beispiel wären zu weich für einen Ring, der viel getragen werden soll.



Fazit:


     -     Egal wie groß Ihr Geldbeutel ist: achten Sie auf Qualität und gute Verarbeitung!

Es ist besser einen massiven Silberring zu kaufen, als einen fipsigen Weißgoldring der nach einem Jahr auseinander fällt.


     -     Ein Diamant ist eine gute Wahl, aber kein Muss! Warum nicht einen wunderschönen Edelstein in der Lieblingsfarbe Ihrer Liebsten wählen?


     -     Lassen Sie sich inspirieren von der Vielzahl der Schliffformen!


So bekommen Sie einen zauberhaften, einzigartigen Ring für eine einzigartige Frau!




Service den ein guter Verlobungsring-Hersteller bieten sollte:


     -     Beratung: ein guter Fachmann sollte sich genügend Zeit für Sie nehmen und alle Ihre Fragen beantworten können.

     -     Ringgröße ändern: das Anpassen der Ringgröße nach dem Antrag sollte inklusive sein. Ideal wäre natürlich, wenn der Ring gleich passen würde. Sollten Sie die genaue Größe aber nicht kennen, nehmen Sie den Ring lieber etwas größer. Dann geht er im Entscheidenen Moment über den Finger, und es ist viel schmeichelhafter für die Dame.

     -     Gravur: eine guter Fachbetrieb sollte Ihnen die Möglichkeit einer Gravur anbieten können. Diese sollte allerdings erst gemacht werden, wenn man die richtige Ringgröße kennt.



Hier ein "schlechtes Beispiel" für einen Ring mit hohler Ringschiene

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